
Ein Wasserrohrbruch im Haus oder in der Wohnung kann schnell zu erheblichen Schäden führen, sowohl an den Wänden als auch an Möbeln und Elektronik. Doch was sollte man im Falle eines Wasserrohrbruchs tun, um die Folgen so gering wie möglich zu halten? In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie sich richtig verhalten und welche Maßnahmen Sie sofort ergreifen sollten, um Schäden zu minimieren.
Ursachen eines Wasserrohrbruchs
Wasserrohrbrüche können aus unterschiedlichen Gründen auftreten. Oft sind es alte Rohre, die durch Korrosion oder Materialermüdung schwach werden. Doch auch unsachgemäße Handhabung, extreme Temperaturschwankungen oder ein hohes Druckaufkommen im Rohrnetz können zu einem Riss oder einer Undichtigkeit führen. In besonders kalten Wintern kann es vorkommen, dass Rohre einfrieren und dann platzen, sobald sie wieder auftauen. Eine regelmäßige Wartung und Inspektion der Rohrleitungen ist daher essenziell, um einem Rohrbruch vorzubeugen.
Laut einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Abwasserwirtschaft (DWA) treten in Deutschland jährlich tausende von Rohrbrüchen auf, vor allem in älteren Gebäuden. Eine rechtzeitige Überprüfung der Rohre kann dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit eines Bruchs zu verringern.
Sofortige Maßnahmen bei einem Wasserrohrbruch
Wird ein Wasserrohrbruch bemerkt, sind schnelle und gezielte Maßnahmen erforderlich, um den Schaden zu begrenzen. Zunächst sollten Sie sofort den Wasserzufluss zum betroffenen Bereich unterbrechen. Meistens finden Sie den Hauptwasserhahn direkt im Keller oder in einem Technikraum. Schließen Sie diesen, um das Austreten von weiterem Wasser zu stoppen.
Danach gilt es, das ausgetretene Wasser schnellstmöglich zu beseitigen. Wenn das Wasser sich bereits in größeren Mengen ausgebreitet hat, können Sie eine Pumpe oder einen Nasssauger verwenden. Achten Sie darauf, elektrische Geräte oder Kabel zu meiden, um Stromschläge zu vermeiden.
Es ist wichtig, dass Sie so schnell wie möglich handeln, da stehendes Wasser in kürzester Zeit erhebliche Schäden verursachen kann. Weitere Informationen zu den richtigen Vorgehensweisen finden Sie auch bei der Deutschen Versicherungsgesellschaft für Schadensregulierung, die regelmäßig hilfreiche Empfehlungen veröffentlicht.
3. Professionelle Hilfe hinzuziehen
Ein Wasserrohrbruch ist kein Problem, das man alleine beheben sollte, insbesondere wenn er schwerwiegende Schäden verursacht hat. Es ist ratsam, sofort einen Fachmann zu rufen, der über die nötige Erfahrung und Ausrüstung verfügt, um das Rohr zu reparieren und den entstandenen Wasserschaden zu begutachten. Denn selbst wenn der Wasserfluss gestoppt wurde, können die Folgen von Feuchtigkeit und Schimmelbildung noch Jahre später sichtbar werden.
Die Deutsche Gesellschaft für Umweltschutz (DGU) empfiehlt, in solchen Fällen einen Fachbetrieb zu beauftragen, der mit den richtigen Verfahren die Schäden schnell und effizient behebt. Ein Fachmann kann auch die Ursache des Rohrbruchs identifizieren und notwendige Reparaturen durchführen, um künftige Schäden zu vermeiden.
4. Versicherung informieren und Schäden dokumentieren
Ein Wasserrohrbruch kann teuer werden, vor allem, wenn größere Reparaturen an den Wänden oder Böden notwendig sind. Daher sollten Sie Ihre Versicherung so schnell wie möglich über den Vorfall informieren. Es ist ratsam, den Schaden mit Fotos oder Videos zu dokumentieren, um spätere Ansprüche geltend zu machen. Beachten Sie, dass nicht jede Versicherung automatisch für alle Schäden aufkommt, sondern es wichtig ist, den Vertrag und die Bedingungen der Versicherung genau zu kennen. In vielen Fällen muss die Ursache des Rohrbruchs nachgewiesen werden, damit die Versicherung zahlt.
Laut dem deutschen Versicherungsverband (GDV) sollten Hausbesitzer regelmäßig ihre Versicherungen überprüfen, um sicherzustellen, dass Wasserschäden durch Rohrbrüche abgedeckt sind. Auch hier spielt eine schnelle Dokumentation eine entscheidende Rolle für die Schadensregulierung.
5. Präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Rohrbrüchen
Um Wasserrohrbrüchen vorzubeugen, gibt es einige präventive Maßnahmen, die Sie ergreifen können. Eine regelmäßige Inspektion Ihrer Rohre, vor allem in älteren Gebäuden, ist besonders wichtig. In Verbindung mit einem Fachmann können Sie die Rohrleitungen auf Schwachstellen überprüfen und rechtzeitig reparieren lassen. Auch das Entleeren von Rohren in den Wintermonaten, um Frostschäden zu vermeiden, kann eine präventive Maßnahme sein. Besonders im Keller oder in unbeheizten Räumen sollten Sie auf ausreichend Frostschutz achten.
Des Weiteren empfiehlt es sich, regelmäßig den Wasserdruck in Ihrem Haus zu überprüfen. Ein zu hoher Druck kann zu Schäden an den Rohren führen und die Wahrscheinlichkeit eines Rohrbruchs erhöhen. Wenn Sie feststellen, dass der Wasserdruck in Ihrer Wohnung zu hoch ist, können Sie einen Druckminderer installieren lassen, um Ihre Rohre zu schonen.
6. Fazit – Was tun bei einem Wasserrohrbruch?
Ein Wasserrohrbruch ist eine ernstzunehmende Angelegenheit, die sofortige und gezielte Maßnahmen erfordert. Handeln Sie schnell, um größere Schäden zu verhindern, und suchen Sie rechtzeitig professionelle Hilfe. Auch präventive Maßnahmen wie regelmäßige Rohrinspektionen und die richtige Pflege Ihrer Wasserinstallation können dazu beitragen, dass Sie nicht plötzlich vor einem Rohrbruch stehen.
Wenn Sie nach einer kompetenten Lösung für den Wasserrohrbruch in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung suchen, können Sie sich an Experten wenden, die Ihnen bei der Reparatur und der Schadensbehebung tatkräftig zur Seite stehen. Weitere hilfreiche Informationen und Unterstützung im Falle eines Wasserrohrbruchs finden Sie auf spezialisierten Webseiten, die Ihnen bei der Schadensbeseitigung und Vorbeugung weiterhelfen können. Werfen Sie einen Blick auf die Details und erhalten Sie Unterstützung bei der Behebung von Problemen mit einem Wasserrohrbruch in Haus oder Wohnung.